Westfälischer Fechter-Bund e.V.
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Aus den Vereinen
03.04.2008 18:59

Von: Birgit Dittmann

Wratislavia: Eva Hoeren startet in Breslau durch

Einem spitzenmäßigen 6. Platz eroberte sich am 30.März 2008 Eva Hoeren (Jg. 1995) einen Platz auf dem Ehrenpodest des XXXI. Challenge Wratislavia und führt mit großem Abstand auf diesem größten polnischen Kinder-und Jugend-Turnier in Breslau die Burgsteinfurter Vertretung an.

 

Sie ließ damit im Damenflorett der zusammen gefassten Jahrgänge 1995/96 die stattliche Anzahl von 113 Mitstreiterinnen hinter sich.
Altersgenossin und Freundin Valentina Moor fand sich nach ihrem zweiten Gefecht im 128er-KO, welches mit einer Niederlage endete, auf Endplatzierung 48, und damit im guten Mittelfeld wieder.

Im Herrenflorett konnte Dominik Stienhenser (Jg.1996) tags zuvor seinen sensationellen Erfolg vom Vorjahr (er stand mit Vereinskamerad Björn Weiner im Finale und wurde Zweiter) nicht wiederholen.
Unter der besonderen Schwierigkeit der zusammen gefassten Jahrgänge 1995/96, sich zwischen dem gewohnten (kurzen) Schülerflorett oder der zukünftigen "langen" Waffe entscheiden zu dürfen, arbeitete er sich während des KO-Verfahrens zwar noch unter die besten 32 Fechter vor, musste hier jedoch eine Niederlage gegen einen polnischen Kontrahenten einstecken, welche ihm Rang 20 als das Resultat dieses Wochenendes einbrachte.
Bereits unter den letzten 64 erwischte es Kamerad Lucas Weiper desselben Jahrgangs. Ein russischer Gegner wurde ihm zum Verhängnis, was ihm den Eintrag als 36. des Turniers bescherte.

Die "Qual der Wahl" bzgl. der Waffen traf auf Pascal Erdmann und Maximilian Stienhenser (beide Jg. 1994) zwar nicht zu, denn sie sind mit der üblichen Erwachsenenwaffe schon im zweiten Jahr trainiert, doch bereitete ihnen dafür die sehr starke und teilweise ein Jahr ältere osteuropäische Konkurrenz Probleme. Mit den Rängen 58 und 70 fanden sie sich jedoch in der oberen Hälfte wieder.

Alle Fechter hatten in Breslau sofort "auf Leistung" anzutreten, denn hier wurde auf den sonst gewohnten Hoffnungslauf, der den Athleten sonst noch eine zweite Chance bietet, verzichtet.
Neben dem großen sportlichen Erlebnis im Ausland,blieb aber auch die kulturelle Seite nicht unberücksichtigt. Da man zum einen mit dem vereinseigenen Bulli und zum anderen mit einem polnischen Landsmann als Trainer unterwegs war,wurden diese Vorteile nicht nur mit einer Stadterkundung genutzt.