Deutsche Meisterschaft Junioren Damendegen

Henrike Enders vom LTV Lüdenscheid war es, die sich aus den recht zahlreichen westfälischen Teilnehmerinnen hervorhob und mit einem guten und schönen 11. Platz von der Deutschen Meisterschaft in Waldkirch nach Hause kam.
Sie verlor das Gefecht um den Einzug in das Finale der besten acht Fechterinnen ganz knapp gegen Shirin Vollrath vom FC Tauberbischhofsheim, die am Ende Platz 8 erreichte. Da sie zuvor schon gegen die spätere Dritte Benedita Marx vom FC Offenbach das Nachsehen hatte, musste sie hier passen.
Henrike  focht eine starke Vorrunde mit nur einer Niederlage und fuhr danach Siege ein gegen Jahn, Mezaroc,  Moritz, OFC Bonn, Borrmann, TBB und Esser Heidenheim.
Ganz unter Wert verkaufte sich an diesem Tag die Lüdenscheider Vereinskollegin Johanna Schmidt. Sie hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt und blieb in der Vorrunde stecken, wobei sie im Vorfeld alle vorn mit dabei gesehen hatten. Lea Marie Geisbauer, ebenfalls Lüdenscheid erreichte zwar den Direktausscheid, war hier aber nicht mehr erfolgreich.
Die junge Kendra Bittner, Herner TC, belegte Platz 41. Damit hatte sie zumindest einen Sieg im 64er Feld gelandet, gegen Fechterinnen, die z. T. vier Jahre älter als sie waren.
Mit der Mannschaft Westfalen I erreichten die Lüdenscheider Fechterinnen den 8. Platz.

Über den Autor: Gertrud Peters

Gertrud Peters ist Ehrenpräsidentin des Westfälischen Fechter-Bundes e.V.