Westfälischer Fechter-Bund e.V.
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Aus den Vereinen
29.10.2011 18:04
Von: Lara Budde

Zwei Deutsche Vizemeister für den HTC

Das rheinland-pfälzische Bad Dürkheim war dieses Jahr Austragungsort für die Deutsche Seniorenmeisterschaft im Degen. Diese Gelegenheit ließen sich die Herner Degenfechter nicht entgehen und so stellten sich Matthias Becker, Kai Konschewitz, Oliver Falter, Michael Bachmann und Dr. Georg-Maria Mayer der Konkurrenz.

Matthias Becker trat in der Altersklasse AK 35 an. Von Anfang an war er gut in Form und konnte nach der Vorrunde nur eine Niederlage verbuchen. In der Direktausscheidung präsentierte er sich ähnlich. Sicher focht er sich von Duell zu Duell und zog ohne weitere Rückschläge ins Finale ein. Dort lieferte er sich mit Alexander Trützschler aus Heidelberg ein spannendes Gefecht, welches der Baden-Württemberger letztlich mit 10:8 für sich entschied. Matthias Becker belegte Rang 2 und sicherte sich den Titel des Deutschen Vizemeisters 2011.

Kai Konschewitz, Oliver Falter und Michael Bachmann traten eine Altersklasse höher in der AK 40 an. Alle drei schafften den Sprung in die Direktausscheidung. Oliver Falter machte seine Sache gut und zog direkt in das Viertelfinale ein. Hier musste er sich allerdings Christen Roman geschlagen geben und erreichte Rang 7. Im Halbfinale traf mit Kai Konschewitz der nächste Herner auf Roman. Dieses Mal behielt mit Konschewitz aber der Herner Fechter die Oberhand. Leider reichte es im Finale auch bei ihm nicht ganz für Platz eins, doch die Silbermedaille und Vizemeisterschaft sind ein toller Erfolg. Michael Bachmann kam auf Platz 17.

Noch eine Altersklasse höher zeigte Dr. Georg-Maria Meyer sein Können. Auch ihm gelang eine gute Vorrunde und ersetzte seine Leistung in der Direktausscheidung fort, bis zum Einzug ins Viertelfinale. Hier unterlag er dem späteren Zweiten und belegte Rang 7.

Als Nachwuchs der Degenfechter war Kendra Bittner beim Internationalen A-Jugend Turnier in Solingen unterwegs. Die 14-jährige ist in der drei Jahrgänge umfassenden Altersklasse eine der jüngsten Fechterinnen, doch davon ließ sie sich nichts anmerken. Souverän focht sie sich durch Vor- und Zwischenrunde. Auch in der Direktausscheidung war sie mehrfach siegreich, bevor sie durch ein verlorenes Gefecht in den Hoffnungslauf musste. Doch auch hier gab sie nicht auf und focht sich zurück ins Rennen um den Titel. Für einen Platz unter den Besten 20 reichte es schließlich nicht ganz, doch mit Rang 22 ließ die Hernerin über 100 Konkurrentinnen hinter sich. Für ihre gute Platzierung erhielt Bittner drei Punkte auf der Deutschen und 30 Punkte auf der Westfälischen Rangliste.