Offenbach DM DDE und HDE Jun

Offenbach DM DDE Jun
Henrike Enders, Lüdenscheid erreicht Weltcupquote
Wie schon in den letzten Jahren üblich, war auch hier wiederum Henrike Enders vom LTV Lüdenscheid mit ihrem achtbaren 13. Platz die erfolgreichste Westfälische Teilnehmerin von insgesamt acht Vertreterinnen unseres LV. Kristin Werner, Heidenheim verwehrte Henrike  den Einzug in das Finale der besten 8 Fechterinnen dieses Turniers. Trotzdem erreichte Henrike mit ihren drei gutgeschriebenen Ranglistenpunkten den Einzug in die Weltcupquote der besten 12 deutschen Fechterinnen, die bei ausländischen Weltcups startberechtigt sind.
Kendra Bittner, Herner TC schaffte immerhin mit ihrem jungen Alter Platz 40 von 96 Juniorinnen.
Unter den besten 48 Teilnehmerinnen fanden sich ebenfalls Hannah Jösten, TV Gladbeck und Leonie Blöbaum vom  QFC im Endclassement wieder.
Deutche Meisterin wurde in Offenbach Shirin Vollrath, Tauberbischhofsheim vor Nadine Stahlberg, Offenbach. Platz drei teilten sich Ehler, Heidenheim und Plachta, Offenbach.
Offenbach DM HDE Jun
Im Herrendegen fand ebenfalls der Lüdenscheider TV seine augenblickliche Nachwuchsarbeit aus westfälischer Sicht bestätigt. Paul Busch war es, der Platz 18 unter den 96 startberechtigten Herren erreichte.
Im ausgetragenen 128er Direktausscheid (erstmals ohne Hoffnungslauf) erhielten viele zunächst ein Freilos, um danach ins 64er KO einzusteigen. Nach einer guten Setzrunde (diese brachte Busch ein Freilos ein) erzielte er dann zunächst einen Sieg gegen Modrok, Rheinfelden. Der nächste Gegner, Schmidt, Leverkusen war allerdings eine Nummer zu groß für ihn und Busch musste passen. Niels Schüling von der FGTG Münster, er trainiert jedoch im Fechtinternat des DFB, landete auf Platz 24. Nach 5 Siegen in der Vorrunde und ebenfalls einem Freilos bedeutete Brinkmann, Bonn für ihn das Ende dieser Meisterschaft, bei der  zum ersten Mal bei einer Deutschen Meisterschaft kein Hoffnungslauf im Verlauf vorgesehen war. Der DFB begründet diese Verkürzung mit dem vorhandenen Zeitaufwand am Austragungstag und dem allseits internationalen Niveau. Auch Evsenin, Dortmund und der ganz junge Berkel, Herne, ebenfalls Seuthe, TSV Hagen,  erreichten den Direktausscheid mit Plätzen in der unteren Hälfte der Teilnehmer.
Deutscher Meister wurde Florian Maunz vom Heidenheimer SB vor Richter, Bad Segeberg auf Platz 2, Platz 3 ging an Bellmann, Leverkusen und Unterhauser, Tauberbischhofsheim

Über den Autor: Gertrud Peters

Gertrud Peters ist Ehrenpräsidentin des Westfälischen Fechter-Bundes e.V.