Westfalen zeigt keinen Ausreisser nach oben in Nürnberg Deutsche Meisterschaft Säbel

Gegen die übermächtige Konkurrenz der Säbelwaffe des TSV Bayer Dormagen scheint in Deutschland kein Kraut gewachsen.
So war die Deutsche Meisterschaft in Nürnberg dann auch zahlenmäßig nur ganz mager besetzt. Es gingen im Herrensäbel nur 61 Fechter an den Start.
Platz 1 – 15 ging mit 2 Unterbrechungen ausnahmslos an die Dormagener. Auf Platz 14 fand sich auch Tom Möller, der in Dortmund das Fechten erlernte und nach Dormagen wechselte.
Ebenso der ehemalige Herner Fechter Lucas Rüller, CÜ-Kader des DFB, Trainingsort und Startverein Dormagen, der Platz 11 belegte.
Bei dieser Dominanz kann man fast schon von einem guten Ergebnis sprechen, wenn die beiden westfälischen Junioren, Martin Hamelmann, Dortmund und Patrick Camus, Herne auf den Plätzen 26 und 28 zu finden sind. Hamelmann setzte sich erfolgreich gegen Donzello, Koblenz durch, musste danach logischerweise gegen Wagner, Dormagen passen. Camus konnte Hirzmann, Alsfeld besiegen, für ihn war danach Schrödter, Dormagen eine Nummer zu groß.
Thorsten Kühn und Til Brüggenthies, beide Dortmund verzettelten sich total in der Vorrunde.
Deutscher Meister darf sich Matyas Szabo, Dormagen nennen.
Im Damensäbel wurden 56 Starterinnen gezählt. Auch hier gewann eine Dormagenerin, und zwar Sybille Klemm. Bei den Damen spielte die Musik hauptsächlich für die Vereine Tauberbischhofsheim, Koblenz und Dormagen, neben ein paar weiteren Vereinen aus Deutschland, verteilt auf wenige Landesverbände.
Nadine Fabian vom TV Jahn Oelde, Westfalens Hoffnung, belegte Platz 36. Ihr folgte auf Platz 41 Vereinskameradin Lea Bisping. Beide mussten nach überstandener Setzrunde  in ihren ersten Kampf im Direktausscheid passen.

Über den Autor: Gertrud Peters

Gertrud Peters ist Ehrenpräsidentin des Westfälischen Fechter-Bundes e.V.